Bleaching für weiße Zähne

Bleaching mit Kunststoffschien

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Rotwein, Schwarztee, Nikotin – im Lauf des Lebens lagern sich Farbstoffe im Zahnschmelz ab. Selbst Medikamente haben Einfluss auf die Beißer. Die Folge: Unschöne Verfärbungen an den Zähnen, die ein Laie auch mit der ausgefeiltesten Putztechnik nicht mehr wegbekommt. Mitunter hilft selbst die professionelle Zahnreinigung in der Zahnarztpraxis nicht mehr weiter – ein Fall für eine Zahnaufhellung!

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Wirksames Bleichmittel

Ähnlich wie bei den Haaren werden beim Bleaching der Zähne Stoffe eingesetzt, die Wasserstoffperoxid enthalten. Durch die chemische Behandlung oxidieren die Farbstoffe im Zahnschmelz und die Zähne erscheinen heller. Aber sie werden auch empfindlicher: Eine anschließende Fluoridierung ist daher sinnvoll. Zudem kann es zu Schleimhautreizungen kommen, vor allem wenn die Behandlung unsachgemäß durchgeführt wird.

Lassen Sie daher am besten die Finger von einer Selbstbehandlung!

Wann nicht?

Auf eine Aufhellung verzichten sollten Sie, wenn Sie Zahnspangenträger oder schwanger sind. Auch bei Zahnnerven, die nah an der Zahnoberfläche liegen, bei vielen und großen Füllungen, überempfindlichen Zähnen und Rissen im Zahnschmelz ist ein Bleichen nicht empfehlenswert.

Es gibt verschiedene Methoden der Zahnaufhellung:

Home bleaching

Dafür stellt der Zahnarzt zuerst eine passgenaue Kunststoffschiene her. Das Bleichmittel kann der Betroffene selbst auf die Schiene auftragen. Je nachdem, wie stark die Konzentration des Bleichmittels ist, muss die Schiene zwischen einer und acht Stunden getragen werden. Normalerweise reichen 15 Behandlungen aus. Lassen Sie die Eigenbehandlung vom Zahnarzt einmal pro Woche kontrollieren. Zu starkes oder zu langes Bleaching (mehr als vier bis sechs Wochen hintereinander) kann die Zahnsubstanz schädigen!

In-office-bleaching

Hier deckt der Zahnarzt zuerst den Zahnfleischrand ab und pinselt danach ein hochkonzentriertes Aufhellungsmittel auf die Zähne. Das lässt er etwa 15 bis 30 Minuten einwirken.

Stand: 14.01.2013

Vorlage: Dr. med. dent. Susanne Schorr, Zahnärztin
Redaktion: Kathrin Rothfischer