Frostschutz fürs Gesicht

Kälte und trockene Luft machen der Haut zu schaffen - mit diesen Tipps bekommen Sie Ihren Körper winterfit
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  • Kälte und trockene Luft machen der Haut zu schaffen - mit diesen Tipps bekommen Sie Ihren Körper winterfit

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    Kälte und trockene Luft machen der Haut zu schaffen - mit diesen Tipps bekommen Sie Ihren Körper winterfit

  • Obst und Gemüse versorgen den Körper - und damit auch die Haut - mit wichtigen Nährstoffen

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    Obst und Gemüse versorgen den Körper - und damit auch die Haut - mit wichtigen Nährstoffen

  • Auch ein kalter Tag hat seine Schönheit - ein Spaziergang an der frischen Luft fördert die Durchblutung. Gut für die Haut!

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    Auch ein kalter Tag hat seine Schönheit - ein Spaziergang an der frischen Luft fördert die Durchblutung. Gut für die Haut!

  • Trockne Heizungsluft ein Todfeind der Haut - Schalen mit Wasser, zum Beispiel auf der Heizung platziert, helfen, die Luft feucht zu halten

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    Trockne Heizungsluft ein Todfeind der Haut - Schalen mit Wasser, zum Beispiel auf der Heizung platziert, helfen, die Luft feucht zu halten

  • Trinken Sie viel, so bekommt die Haut von innen genug Feuchtigkeits-Nachschub

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    Trinken Sie viel, so bekommt die Haut von innen genug Feuchtigkeits-Nachschub

  • Sauna, Kneippkuren, Wechselbäder - aber auch kurz mit den Füßen in den Schnee, das alles fördert die Durchblutung. Achten Sie darauf, dass Sie danach schnell wieder warm werden.

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    Sauna, Kneippkuren, Wechselbäder - aber auch kurz mit den Füßen in den Schnee, das alles fördert die Durchblutung. Achten Sie darauf, dass Sie danach schnell wieder warm werden.

Eigentlich ist sie ein Hochleistungsorgan - unsere Haut. Mit ihren rund zwei Quadratmetern bietet unsere Haut uns Rundumschutz. Wenn der Winter kommt, hat sie es allerdings besonders schwer, geschmeidig zu bleiben. Die Haut rötet sich und fängt an zu spannen. Gerade bei den exponierten Bereichen brauchen wir besondere gute Pflege. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Haut winterfest bekommen.

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Schutzbedürftige Haut

Ab einer Temperatur von 8° Grad Celsius stellt der Körper seine Talgproduktion auf Sparbetrieb um. Der fettige Talg legt sich normalerweise als Schutzfilm auf die Haut. Auch der Wasserhaushalt gerät aus den Fugen. Das Ergebnis: Wind, Nässe und Kälte haben leichtes Spiel und trocknen die Haut aus. Besonders gefährdet sind dabei Gesicht, Hände und Lippen. Aber auch die Arme und Beine, die von Natur aus weniger Talgdrüsen besitzen.

Fett ist gut im Winter

Damit die Feuchtigkeit in der Haut bleibt, gibt es einen ganz einfachen Schutz: Fett. Egal welcher Hauttyp, Sie können jetzt auf reichhaltigere Produkte zurückgreifen. Benutzen Sie am besten jeden Tag eine rückfettende Gesichtscreme. Auch Produkte mit Urea, Hyaluronsäure oder Glycerin sind gut.
Wohlfühl-Kur fürs Gesicht:

  • Reinigen Sie Ihre Haut vor dem Auftragen der Pflege. Verwenden Sie dafür keine Produkte, die Alkohol enthalten - diese trocknen die Haut zusätzlich aus. Auch auf Peelings lieber verzichten
  • Spendieren Sie Ihrer Gesichtshaut nun vermehrt Feuchtigkeits-Masken.
  • Anschließend die fetthaltige Tagespflege auftragen. Das gilt besonders, wenn Sie kurz davor sind, an die "frische" Luft zu gehen.
  • Denken Sie - trotz frostiger Temperaturen - an den UV-Schutz. Eine Creme mit Lichtschutzfaktor hilft hier weiter.

Wichtig: Dermatologen raten das Gesicht nicht öfter als drei Mal pro Tag einzucremen, denn sonst steigt das Risiko, dass sich die Haut entzündet.

Gegen rissige Lippen

Rau und rissig - so mancher kommt im Herbst und Winter gar nicht ohne Lippenstift aus. Denn die Lippen sind besonders empfindlich, weil sie keine fettenden Drüsen enthalten. Wichtig ist es, nicht mit der Zunge zu befeuchten, das beschleunigt den Austrocknungsprozess. Gut eigenen sich Lippenstifte aus Bienen- oder Palmwachs für die tägliche Pflege. Und auch hier gilt, wer auf den UV-Schutz achtet, tut seinen Lippen etwas Gutes und kann zum Beispiel Lippenherpes vorbeugen.

Geschmeidiger Körper

Unsere Hände sind jetzt oft dem Kältereiz ausgesetzt. Da sie ebenfalls wenig Talgdrüsen besitzen, sind die Hände besonders gefährdet auch rissig zu werden. Eine rückfettende Handcreme kann dabei Erleichterung bringen. Haben Sie besonders spröde Hände? Dann gönnen sie ihnen doch auch mal eine Maske oder Massage. Besonders eignet sich dafür Mandelöl.

Trotz warmer Socken leiden auch die Füße unter dem Warm-, Kaltwechsel und der trocknen Heizungsluft. Es drohen jetzt sogenannte Rhagaden. Dabei gehen die spaltenförmigen Einrisse bis in tiefe Hautschichten. Das ist mitunter sehr schmerzhaft. Aber das lässt sich vorbeugen: Regelmäßiges Peeling, ebenso wie Fußbäder und das anschließende Auftragen von Melkfett hilft. Beziehen Sie Ihre Fersen einfach beim täglichen Eincremen mit ein.

Und der Rest? Denn auch der unter der Kleidung versteckte Körper leidet im Winter mehr. Zum einen bekommt er weniger Sauerstoff und Licht, zum anderen können die Klamotten die Haut aufrauen. Abhilfe bringt zum Beispiel ein warmes Bad, aber nicht zu lange. Wichtig dabei: Rückfettende Zusätze und Badeöle verwenden. Dabei kann man sich auch Kleopatra als Vorbild nehmen und einfach einen Liter Milch zum Wasser geben. Nach dem Bad dann eine fett- und feuchtigkeitsspenden Lotion auftragen.

Sieben Tipps zur Unterstützung der Hautpflege

Sie können aber noch mehr tun:

  1. Trinken Sie ausreichend. Am besten viel Wasser, Saftschorlen oder Tees. So bekommen die Zellen Feuchtigkeit von innen.
  2. Essen Sie viel Obst und Gemüse. Das liefert den Hautzellen wichtige Nährstoffe.
  3. Bewegen Sie sich an der frischen Luft, das stärkt die Durchblutung und damit die Versorgung der Haut.
  4. Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin - das stört auch die empfindliche Haut.
  5. Statten Sie Heizkörper in Räumen mit Luftbefeuchtern aus. Das hilft gegen trockene Luft. Sind die Temperaturen nicht zu kalt, hilft auch regelmäßiges Stoßlüften.
  6. Fördern Sie Ihre Durchblutung: Zum Beispiel mit Saunagängen, Kneippkuren oder Wechselduschen.
  7. Eine Lichttherapie kann helfen, die Vitamin D Produktion der Haut aufrecht zu erhalten.
Stand: 24.10.2012

Vorlage: Dr. med. Katharina Larisch
Redaktion. Luise Heine
Quelle:
Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V, Internet: www.unserehaut.de